Sikorsky nach fast neun stündigem Flug in Frobisher angekommen PDF Print E-mail
Tuesday, 24 August 2010 15:27
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Ein Flug vom Sommer in den Spätherbst

Die Mannschaft der Sikorsky S38 startete im Sonnenschein und leichter Kleidung in Richtung Frobisher. Die Flugroute sowie der Verlauf der Reise waren bisher planmäßig. Je weiter man jedoch nach Norden kam, umso emsiger wurden sämtliche an Bord befindlichen Kleidungsstücke überge-zogen. Deutlich konnten die beiden Piloten die Vorboten des Herbstes spüren.

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Bild: Beim Wetter Briefing v.l.n.r. Holger Fähnrich, Captain Chase Plane; Ulf Merbold, Ehrenpräsident LOG; Dr. Thomas Enders, CEO Airbus; Herdis Preil, Meteorologin Flughafen Kangerlussuaq

 

Die „alte Dame“ fliegt zugig - ohne Heizung - und zügig durch die Lüfte.
In Kuujjuaq (Fort Chimo) war ein Tankstopp vorgesehen. Auf abenteuerliche Weise wurde aus aufgebockten Fässern und einer geliehen Pumpe getankt.
Frisch gestärkt setzte die Sikorsky den Flug fort, hinweg über eine Insel, die für eine Zwischenlandung sehr einladend wirkte.
Doch Vorsicht ! Bereits in Kuujjuaq (Fort Chimo) hatten die freundlichen Flughafenmitarbeiter gewarnt. Die Insel ist ein Mekka hungriger Eisbären, die sich bestimmt über jeden zusätzlichen „Happen“ freuen würden.

Nach einem langen Tag, konnte planmäßig in Frobisher Bay gelandet werden.
Nun wartet die Gruppe auf eine Wetterbesserung. Bevor die Baffin Bay in Richtung Grönland überquert werden kann, muss die Regenfront an Grönlands Westküste durchgezogen sein.