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Das Team von Luftfahrt ohne Grenzen hat seinen Einsatz in Japan erfolgreich beendet.
Dies ist umso mehr ein Erfolg, da von offizieller japanischer Seite die Aktion zwar nicht behindert, aber auch nicht unterstützt wurde.
Unser Ziel, Menschen in Not vor Ort zu helfen, wurde zu 100% erreicht.
In den Orten Ishinomaki und Shiogama trafen wir viele Opfer der Katastrophe, die uns große Dankbarkeit zeigten. Mit Hilfe der Japanischen Organisation
„Eastwind Ministries“ sowie von „Feed the Hungry“ konnten wir unsere Hilfsgüter, die in sechs 40-Fuß Containern nach Japan gebracht wurden, verteilen.
Zum Abschluss unserer Mission hat es uns besondere Freude gemacht, für die Opfer der Katastrophe und die freiwilligen Helfer vor Ort, auf der Straße ein Essen zu kochen.
Für viele, die erste warme Mahlzeit seit Wochen.
Die große Not, die uns überall begegnete, hat uns dazu veranlasst unsere Bemühungen fortzusetzen. Über die bevorstehenden Maßnahmen werden wir kurzfristig informieren.
Tagesbulletin, Donnerstag 26. Mai 2011
„Ein Licht der Hoffnung“
Das Team von Luftfahrt ohne Grenzen und Feed the Hungry hat heute den Ort Shogata im Bezirk Ishinomaki besucht. Gemeinsam mit der mitreisenden japanischen Organisation Crash-Eastwind wurde für die ehrenamtlichen Helfer vor Ort warmes Essen gekocht.
Nicht nur die Menschen in den Notunterkünften sind auf die Unterstützung der Hilfsorganisationen angewiesen. Die ehrenamtlichen, japanischen Helfer kommen aus allen Teilen des Landes und aus allen Bevölkerungsschichten. Vom Studenten bis zum Sumo Ringer zeigen sie Solidarität mit den Menschen in den betroffenen Regionen. Ein junger Japaner sagte:
„Ohne Eure Hilfe, wären wir hier verloren.“
Vor allem ältere Menschen sind verzweifelt, nach fast drei Monaten in den Notunterkünften haben sie die Hoffnung aufggeben, in ihre Häuser zurück zu können.
Im Laufe des Tages wird das Team von Luftfahrt ohne Grenzen die Rückfahrt nach Tokio antreten. Gegen 11.00 Uhr deutscher Zeit wird es das Katastrophengebiet um Fukushima passieren. Während der Fahrt werden ständig die Strahlenwerte gemessen.

Der 11 Jährige Phillip, von Feed the Hungry beim Essen zubereiten.

TAGESBULLETIN, Mittwoch 25.Mai 2011
Das Team der beiden Organisationen verteilt zurzeit Hilfsgüter in Ishinomaki, einer der vom Erdbeben stark betroffenen Orte. In der Grundschule Menato wurde eine Notunterkunft für die obdachlosen Menschen eingerichtet. Der Leiter der Unterkunft, Shouji Yoshaki dankte den Helfern aus Deutschland und sagte mit bewegter Stimme:" Es ist ein Geschenk, solche Freunde zu haben, die uns hier nicht vergessen.
Die Not ist immer noch sehr groß, es fehlt weiterhin Nahrung und Kleidung - vor allem für die heisse Jahreszeit." Die Fahrräder, die LOG mitbrachte, sind hoch willkommen. Unter den Helfern von LOG und Feed the Hungry herrscht grosse Betroffenheit über die Bilder der Zerstörung, die sich ihnen bietet.

Grundschule Menato, Ishinomaki

v.l.n.r. Jean-Pierre Rummens (Feed the Hungry); Shouji Yoshaki, Frank Franke (Luftfahrt ohne Grenzen)
TAGESBULLETIN, Dienstag 24. Mai 2011
Luftfahrt ohne Grenzen und Feed the Hungry im Japan-Hilfseinsatz Die Hilfsorganisation Luftfahrt ohne Grenzen/Wings of Help und Feed the Hungry, in Zusammenarbeit mit der japanischen Organisation Crash-Eastwind, befinden sich im Moment auf der Fahrt von Tokio ins Katastrophengebiet von Sendai und Ishimonaki.
Sie werden auf ihrem Hilfseinsatz gegen 10.00 Uhr deutscher Zeit das Gebiet von Fukushima passieren. Die Teams sind mit Strahlenmessgeräten ausgestattet und überprüfen permanent die gemessene Strahlenmenge.
In Tokio selbst sind die gemessenen Werte bisher nicht vom Normwert abgewichen. Morgen, Mittwoch werden die Organisationen "Luftfahrt ohne Grenzen," "Feed the Hungry" und "Crash - Eastwind" Hilfsgüter in verschiedenen Notunterkünften an die betroffenen Menschen verteilen.
Nächste Info, Mittwoch 25.05.2011 zur selben Zeit. Für weitere Informationen steht Ihnen das LOG Büro jederzeit - mobil Marie-Luise Thüne +49 178 75 99 830 zur Verfügung.


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Wir brechen früh auf, um unseren Zeitplan einhalten zu können. Duxford können wir wegen einer Schlechtwetterfront leider nicht anfliegen, dafür landen wir außerplanmäßig in Bonn. Auch hier zwingt uns schlechtes Wetter zu dieser Planänderung.
In Frankfurt warten derweil alle angespannt auf unsere Ankunft. Alle sind erleichtert, als die Maschine auf dem Radar erscheint und der Tower die Maschine willkommen heisst. Die Besucher der Pressekonferenz anlässlich unserer Ankunft verfolgen vom Boden aus die Ehrenrunde, die wir über dem Frankfurter Flughafen vor der Landung drehen und für einen Moment scheint der sonst so geschäftige Frankfurter Flughafen still zu stehen.
Die Ankunft einer vergleichbaren Maschine ist auch für den Frankfurter Flughafen eine richtige Besonderheit.
Nach der Landung wird die S-38 in die Condor Technikhalle geschoben und wir, die Crew, lassen den Abend gemeinsam mit unserem Team und unseren Partnern ausklingen, bevor wir morgen bereits wieder nach Hamburg aufbrechen.
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Heute ist kein Weiterkommen. Starke Winde machen den Flug nach Duxford unmöglich. Morgen werden wir früh aufbrechen, um den Zeitplan einhalten zu können. Die Ankunft in Frankfurt am Main ist um 16.00 Uhr geplant.
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In Inverness angelangt, spannen wir für eine Weile aus, denn die letzten Tage waren für uns alle sehr anstrengend. Hier verlässt uns auch Tom Enders und es wir sind nicht mehr weit entfernt von unserem finalen Ziel. Denn bereits am Montag um 16.00 Uhr werden wir in Frankfurt am Main von unserem Team und unseren Partern in Empfang genommen werden.
Hier in Inverness halten wir natürlich auch Ausschau nach Nessie, dem Ungeheuer des Loch Ness. Doch nicht einmal als wir mit unserer Zebra-gemusterten Sikorsky über den Loch brettern, lässt sich das legendäre Ungetüm blicken. Schade, finden wir. Sind wir doch die ersten, denen es gelingt, mit einer S-38 den Atlantik zu überqueren (Details siehe Pressemitteilung vom 27. August).
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Natürlich schafften wir es nach Reykjavik und
natürlich haben wir auch das Problem mit dem Öl lösen können. Der Zeitplan ist straff, viel Zeit in Island haben wir nicht. Wir fliegen heute direkt weiter nach Schottland. Der Flug verläuft planmäßig, am Abend sind wir in Wick im Norden Schottlands.
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Wir sind an der Südspitze Grönlands angelangt, nachdem wir gestern doch noch landen konnten. Heute hängt es vom Wetter ab, ob wir es schon heute nach Reykjavik / Island schaffen! In Frankfurt warten wir heute auf neue Bilder. Leider haben es schlechte Internetverbindungen in Grönland bisher nicht zugelassen, Fotos zu versenden.
Später am Tag. Gerade verlassen wir Grönland in Richtung Reykjavik. Unter uns eine Menge Wasser und wir benötigen dringend ein spezielles Motoröl für unsere alten Sternmotoren, welches in Grönland nirgends verfügbar war. In Frankfurt in unserem Office wurden schon alle Hebel in Bewegung gesetzt. Man telefonierte mit Oklahoma, Menschen aus Texas und Holland, Engländern und Isländern gleichermaßen. Einfach aufzutreiben ist es nicht, dieses spezielle Öl. Uns bleibt ein Tag Zeit, 4 Gallonen des 25W-60 radial oil nach Reykjavik zu schaffen, andernfalls wird die "alte Dame" ihren Dienst zunächst verweigern. Nun heisst es erst einmal in Island anzukommen. Unser Büro wird es mit Hilfe unserer Partner schon richten!
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Irrflug im Nebel. Frank Franke und die Crew des Begleitflugzeugs sind in Kuujjuaq abenteuerlich gelandet. Die S-38 ist noch in der Luft, der Flughafen war zeitweise wegen geringer Sicht gesperrt. Nun warten wir auf die "alte Dame". Wegen schlechtem Wetter sind wir einen Tag hinter unseren Planungen zurück. Zusätzlich benötigen wir ein spezielles Motoröl, welches wir in Grönland bisher nicht auftreiben konnten.
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Barfuss sitzt Tom Schrade heute im Cockpit seiner unbeheizten S-38 über Grönland. Nicht zu finden waren seine Socken vor dem Start am Morgen. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt landet die Maschine am frühen Abend in Kulusuk / GL und Tom Schrade wird besonders froh sein, endlich angekommen zu sein.
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Wir fliegen heute neun Stunden. Unter uns die Eisbären. Wir stoppen in Lqaluit (Frobisher) / CA um aufzutanken und fliegen noch bis Kangerlussuaq / GL. Ulf Merbold, Dr. Tom Enders und Frank Franke aus dem Begleitflugzeug heißen uns nach einem anstregenden Tag herzlich willkommen.
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Über endlose Weiten Canadas fliegen wir heute von Kapuskasing nach La Grande Riviere. Unterwegs sind auch Büffelherden. Keine besonderen Vorkommnisse ansonsten heute.
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Wir warten. Nebel hindert uns am Start. Mit zweistündiger Verspätung können die Piloten Tom Schrade und Bruno Gantenbrink abheben aber nun sind wir unterwegs, der Sikorsky S-38 Flug über den Atlantik hat begonnen! Unsere nächster Stop ist Sault Ste Marie / CA.